19
Jun 2015
Marko

FPV Racing Quadrokopter die ersten Erfahrungen als Pilot

Ich hatte ja angefangen mir einen FPV-Racer zusammen zu bauen. Jetzt fliege ich Teil auch schon die ersten paar Monate. Daher möchte ich mal zusammenfassen was ich seither erlebt und gelernt habe.

fpv_head

Als blutiger Anfänger so generell im RC (Remote Control) Bereich gibt es da schon ein paar Hürden die genommen werden müssen. Also klar ein ferngesteuertes Auto hatte in der Kindheit wohl jeder (ich auch) aber so ein „out of the box“-ding hat ja mich Modellbau- / Flug  wenig zu tun. Klar Quadrokopter sind neue Dinger und für Hardcore Modellbauer auch nicht wirklich „Modelbau“ aber so hat wohl jede Gruppierung seine Eigenheiten. Ich musste als erstes mal lernen das man als Quadrokopter Pilot nie / never / auf gar keinen Fall / never ever Drone sagt. Naja, egal.

Steigt man tiefer in die Materie ein kommen die normalen Anfänger Fragen.

Welche Funk-Fernbedienung ist gut / welche brauche ich?
Welcher Quadrokopter ist günstig und einfach für Anfänger?
Welche Akkus braucht man und wie viele?
Welches FPV System reicht für mich?

Klar auf all diese Fragen gibt natürlich keine Pauschal Antwort.
Und wenn es eine gäbe, hieß diese „kommt drauf an“ 😀

Ich schreib einfach mal nieder welche Erfahrungen ich so gemacht habe und es wird auch ein paar Empfehlungen geben.

Am Anfang direkt das wichtigste, der Quadrokopter!

Anfängern werden vor allem Zwei Rahmen empfohlen.
Der eMax Nighthawk oder der Zmr250
Die bekommt Ihr jeweils einzeln oder im Fertigpaket.

Mini H Quad Nighthawk FPV Set – MT2204 2300kv / 12A ESC / 6″ Props / CC3D N-FACTORY-DE*

C250 H250 ZMR250 Kohlefaser Mini 250 FPV Quadcopter Rahmen Mini Quad-Rahmen S*

Fertigpaket bedeutet Rahmen / Motoren  / ESCs  / Flight Controler
Einzeln kann man die Komponenten natürlich auch immer kaufen und nach oben hin ist sowieso preislich alles offen.

Teure Vorzeige-Rahmen sind sicherlich der Blackout Mini H Quad und der QAV250 – Lumenier. (die günstigen oben sind zweifellos den beiden nachempfunden)

Na, was braucht man noch?

Die Funke

 Einsteigern würde ich eine turnigy 9xr oder turnigy 9xr-pro empfehlen.
Preislich im Rahmen tun die beiden was sie sollen und reichen vollkommen zum Quadrocopter fliegen. Wer etwas mehr ausgeben mag kann zur frsky Taranis greifen.

FrSky Taranis X9D Plus mit Empfänger X8R*

Das FPV System

Das ist neben der Funke das Teuerste an dem Sport, aber auch hier gibt es wieder eine günstige alternative.

Ich hatte ja bereits über die Quanum FPV Diy alternative geschrieben. Die habe ich auch, vor allem war für den Einstieg war das Set super, Kamera / Sender / Antennen alles dabei und vollkommen in Ordnung.

Mittlerweile bin ich aber auf eine Fatshark attitude v2 umgestiegen, habe auch eine neue (bessere) Kamera und andre Antennen. Einzig der Sender ist noch der alte.

Mehr Power

Zu guter letzt möchte ich noch ein wenig über Akkus schreiben.
Als Einsteiger fliegt man so genannte 3s Lipo Akkus. Gängige Kapazität variiert zwischen 1300 mah und 1800 mah. Bei Akkus gibt es noch die so genannten C werte.
Je höher der C Wert um so schneller kann der Akku entladen. Beliebt sind irgendwas zwischen 45c und 95c. Nicht unwichtig ist auch die maximale Ladegeschwindigkeit (auch in c angegeben). Je höher dieser wert um so schneller lässt sich das Akku laden.

Fliegen Fliegen Fliegen

Zu guter letzt bleibt zu sagen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Je mehr Ihr fliegt desto besser werdet ihr. Anfangs ist es sehr gewöhnungsbedürftig nur durch die Brille sehen zu können. Ihr solltet es das erste einmal auch dort üben wo wirklich viel platz ist und wirklich wenig Menschen sind 😉

Am besten Ihr nehmt euch auch jemanden dazu der vorsichtshalber den Racer im Auge behalten kann vor allem bei Abstürzen hilft das beim Suchen ungemein.

Sicherlich habe ich jetzt nicht alle eurer Fragen beantworten können, sehen wir es als kleinen Aufschlag. Fragen in den Kommentaren beantworte ich gerne.


Kommentar verfassen