12
Feb 2015

Wifi Led mit raspberry pi schalten

In dieser Anleitung erkläre ich euch wie ihr ein LED-Band mit einem entsprechenden W-Lan Controller verbindet und dieses dann mit eurem Raspberry pi automatisieren könnt.
Am Ende des Artikels gibt es dann noch einige php-Schnipsel für die Bastler unter euch.

Aber eins nach dem anderen:

Eigentlich wollte ich ja nur eine neue Led-Beleuchtung im Wohnzimmer anbringen.
Daher habe ich mir erst einmal ein 5 Meter LED-Band gekauft:

LED Strip Licht Streifen 5m Band Leiste mit 300 LEDs (SMD 3528) inkl. Netzteil & Fernbedienung*

Das Set besteht aus einem 5m Led-Band, einem Empfänger und einer Infrarot-Fernbedienung.

Relativ schnell wurde mir die Fernbedienung zu öde deshalb suchte ich eine Möglichkeit die LED-Beleuchtung via App steuern zu können.

Das Zauberwort heißt LW-12

LAGUTE LW-12 Wifi WLAN LED RGB Strips Controller für iOS, Android System*

Dieses Teil wird einfach anstelle des Infrarot Empfängers an das LED-Band angeschlossen. Der LW-12 eröffnet dann ein W-Lan auf dem Ihr euch einloggen und die LEDs steuern könnt. Mit wenigen Konfigurationsschritten kann sich der LW-12 auch in euer bestehendes W-Lan einloggen, so müsst ihr nicht erst das Netz wechseln bevor ihr das Licht  vom Smartphone steuern könnt.

Apps gibt es für IOS und Android.

Kommen wir nun aber zu dem spannenderen Teil, in dem ich erkläre wie ihr den LW-12 mittels PHP von eurem Raspberry PI aus steuert.

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27
Dez 2014

31c3 Tag 1

Der Tag neigt sich dem Ende, jetzt wo das CCH ist bunt erleuchtet ist, finde ich die Zeit den ersten Tag und die gesammelten eindrücke von 31c3 zusammen zu fassen.

Pünktlich um 10 Uhr erreichten wir das CCH Kongresscenter, am Eingang ging alles sehr flott. Also schnell zur Garderobe die Jacken abgeben und erst einmal orientieren.

31c3

Mit der ersten Mate in der Hand geht es dann auch direkt zur Eröffnungsveranstaltung.
Erdgeist und Geraldine de Bastion machen einen guten Job. Auf die Frage: „Whose first congress is this?“ hebt zur Überraschung aller im Raum nahezu die Hälfte der Anwesenden die hand. Krass!
Der Club hat hier gut vorgesorgt, zum ersten mal gibt es So genannte Chaospaten. Freiwillige die Neulinge an die Hand nehmen und bei der ersten Orientierung helfen.
Dann noch ein bisschen Gerede darüber wie klein damals (vor 31 Jahren) alles noch war und wie groß heute alles ist.

Es folgt die Keynote, diese kam zumindest laut twitter-Stimmung nicht so gut an, Der Speaker „alecempire“ hatte zwar spannende Sachen zu erzählen und zeigte meiner Überraschung Ausschnitte eines Videos welches er für die EVO2014 in Las Vegas produziert hatte. Witzigerweise waren wir zum selben Zeitpunkt in Vegas, hatten uns im Hotel verlaufen und standen rein zufällig in mitten der EVO. Alles in allem war das aber viel zu viel Input für einen 60 Minuten Talk.

Danach ebenfalls im Saal 1, Martin Haase mit „Wir beteiligen uns aktiv an den Diskussionen“ Erwartungsgemäß war dieser Talk wieder Sehr gut.

Positiv überrascht waren wir dann von dem Talk „Mit Kunst die Gesellschaft hacken“ völlig verdient gab es hier am Ende Standing Ovation. Top!

Nach einer Mittagspause geht es jetzt weiter in einem Picke Packe vollem Saal 1, zum Thema UMTS Sicherheit. Online Medien und twitter Timeline weisen darauf hin dass es gleich sehr spannend wird.

*break*

Und das war es! Tobias Engel hat vorgeführt wie er quasi jedes Telefon auf diesem Planeten Orten und Fernsteuern kann, dazu zählt auch „Weiterleitung einrichten“, „Gespräche mit hören“, „sms schreiben“.. krasser scheiß. Teilweise war man sich nicht sicher ob man Klatschen oder nur schockiert den Mund offen halten sollte.

Video gibts: hier

Weiter geht es mit dem etwas seichteren Thema, „Jugend Hackt“. Quasi Nachwuchsarbeit (wird gut!)

Um 20:30 schleißen wir unseren Kongress Tag dann noch mit dem Vortrag „Ich sehe, also bin ich DU“ ab.

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26
Dez 2014

Hashtag #31c3

Wie im letzten Jahr sind meine Frau und ich auch diesmal zwischen Weihnachten und Neujahr in Hamburg auf dem „Kongress“.

Kongress? Was für ein Kongress?
Richtig, das ist die typische Antwort wenn wir davon erzählen.

Na, vom ccc. Das ist der Chaos Computer Club“,
In der Regel lässt diese Antwort die Fragezeichen über den Köpfen nicht gerade kleiner werden.

Also für alle fragenden Gesichter und für diejenigen die es interessiert, fasse ich hier mal zusammen warum es uns auch dieses Jahr wieder zum 31. Kongress des ccc (31c3) führt.

Warum „ein komischer Kongress mit Computern und so“ alles andere als langweilig ist und so viel mit Computern auch wieder nicht zu tun hat versuche ich mal zu erklären.

Ich setze mal voraus dass Ihr den ccc kennt oder eben den passenden Wikipedia-Eintrag zumindest überflogen habt.

Der ccc organisiert also jährlich Treffen für ccc-Mitglieder und denen, die sich dem Club verbunden fühlen. (man muss also kein Mittglied sein um teil nehmen zu dürfen)

Was gibt es denn jetzt genau da zu sehen?

Zum einen gibt es jede Menge Vorträge, gegliedert in Themenbereichen: IT-Sicherheit, Kunst, Ethik und Politik.

An der Themen-Gliederung ist schon zu erkennen, dass dieses „Computer-Ding“ eher so etwas ist wie eine Dachthematik.

Neben den Vorträgen gibt es einen sehr großen „offenen Bereich“ in dem verschiedene Club-Niederlassungen (ERFAs) selbst organisiert vorstellen was sie so machen.

Das kann quasi alles sein! ?Kaffee kochen, Cocktail Maschinen, Dronen basteln, Lockpicking (Schlösser knacken), 3D-Drucker, Popcorn Maschinen, schmieden, kochen, löten. Es gibt sogar ein Bällebad und ein mit Staubsaugern gesteuertes Rohrpost System und vieles vieles mehr.

Kompletter Übersichtsplan des 31c3:

Klick Klack

Der Kongress hingegen wäre nichts ohne die Menschen vor Ort. Nie zuvor habe ich so viele vorurteilslose, aufgeschlossene, interessierte und inspirierende Leute auf einem Haufen gesehen. ?Überall Macher und Schnelldenker die in der Lage sind sich in einer unfassbaren Tacktung miteinander auszutauschen.

Sich aber trotzdem nicht zu schade sind, ein Thema auch zum 10ten mal ausführlich zu erklären. Ohne das Gefühl zu vermitteln klüger oder besser zu sein.

Die gesamte Atmosphäre würde ich als aufgeschlossen aber nicht aufdringlich bezeichnen.

Alles in allem ist der Kongress das ideale Jahres-Ende-Kontrastprogramm zu jeder Menge Unfug, den man den Rest des Jahres zu häufig erlebt.
Vielleicht ist er gerade aus diesem Grund immer kurz vor Jahresende.

(Beitragsbild: via wikipedia)

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28
Jan 2014

Alte 30pin Dockingstation wiederbeleben

Möglicherweise ist jemand von euch, wie ich auf ein iPhone5 umgestiegen und ist jetzt noch in einer 30 Pin Dockingstation, Anlage oder sonst irgend etwas mit Audio und 30pin. Ich jedenfalls besitze noch einen alten 30pin Radiowecker von Philips*. Mit der ich nichts mehr anfangen kann da das neue iPhones bekanntlich einen Lightning-Anschluß haben.

Damit das alte Teil nun nicht nur nutzlos auf rumsteht oder auf den Müll wandert habe ich mir einen 30pin Bluetooth Adapter zugelegt.

20140128-122419.jpg

Mit so einem kleinem Teil verwandelt ihr alte Dockingstations in eine kabellose Bluetooth-Audio-Empfänger. Ein praktischer Nebeneffekt ist, dass das natürlich auch mit jedem anderen bluetooth fähigen Gerät funzt.  So könnt ihr auch euren Gästen anbieten ihre Musik kabellos an euer Soundsystem zu streamen.

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14
Jan 2014

Projekt Cocktailmaschine – Part 1

Nachdem ich die Arbeit an meine Raspberry Pi-Lichtsteuerung vorerst abgeschlossen habe brauchte ich ein neues Projekt.

Meine Frau und ich haben im Dezember letzten Jahres beim 30c3 eine Cocktail- Maschine von den Jungs von partyrobotics.com gesehen. So fand sogar Sie den Vorschlag von mir „selbst so etwas zu bauen“ überraschend gut gar nicht mal so schlecht.

Das wichtigste an dem ganzen Ding sind natürlich die Pumpen, also habe ich mich erst einmal etwas umgesehen und nach etwas Suche, günstige Pumpen bei eBay gefunden. Die Angabe 80ml / min schien mir als ausreichen. Also habe ich einfach mal Acht bestellt. Solche Pumpen findet man unter den Suchbegriffen:Dosierpumpe, Schlauchpumpe oder Peristaltikpumpe.

20140113-215250.jpg

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11
Dez 2013

Heimautomatisierung in Perfektion

Dieses Video macht echt lust auf mehr:

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10
Dez 2013

Raspberry Pi – 433 mhz Sender und Empfänger anschließen

Um mit dem Raspberry Pi zu funken benötigt ihr zunächst einen Funk-Sender und einen Funk-Empfänger.
Diese Anleitung erklärt wie ihr Sender und Empfänger abschließt um mit pilight zu nutzen (ausgehend von einer Standard pilight config.)
Zum senden verwende ich einen FS1000A und zum empfangen ein XY-MK-5V 

Falls du noch passende Steckdosen suchst, ich verwende diese und habe gute Erfahurng damit gemacht:

Intertechno IT-1500 3x Funksteckdose und 1x Fernbedienung*

 

Sender

20131209-213308.jpg

Er hat an der Unterseite 3 Pins
GND – Ground bzw. Erde
VCC – Spannung
DATA – Daten

Schaut ihr euch euren PI an, seht ihr (oben links) einen Bereich mit vielen Pins, dies ist das GPIO des PIs.
Diese Pins haben verschiedene Aufgaben, es gibt Spannungs-Pins (5v bzw. 3.3v), Pins für Ground und logischerweise Daten Pins.

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Kategorien: geek, Raspberry Pi
04
Dez 2013

Mit dem Raspberry Pi Funken – 433mhz

Die Anwendung pilight bringt alles mit was ihr benötigt um Funksteckdosen via Raspberry Pi zu steuern.
– Webinterface (mobile optimiert)
– Terminalbefehle zum steuern der Konfiguration.
– tools zum senden und empfangen von Funk – 433mhz.

Zuerst einmal die Einkaufsliste:
1. Raspberry Pi
2. Intertechno Funksteckdosenset
3. 433Mhz Sender und Empfänger
4. Female-Female Jumperkabel

Ich gehe davon aus, dass ihr den Raspberry Pi bereits aufgesetzt habt und mit dem Terminal vertraut seid, also starten wir direkt durch.

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03
Dez 2013

Mein Raspberry Pi ist angekommen

Zugegeben, ich habe ja schon lange mit dem Gedanken gespielt
mir einen Raspberry Pi*
zuzulegen. Bisher fehlte mir doch ein genauer Anwendungsfall. Jetzt in der dunklen Jahreshälfte habe ich mir dann doch einen zugelegt, so sieht das Teil aus.

20131203-080329.jpg

Möglicherweise kennt jemand den PI noch nicht, daher eine kurze Vorstellung:
Kaum größer als eine Zigarettenschachtel ist der Pi ein vollwertiger Pc.
Er kommt im Modell B mit:

Das Betriebssystem wird über eine einsteckbare SD-Katre Geladen.

Außerdem sind oben auf dem Foto noch zwei Platinen zu erkennen.
Hierbei handelt es sich um 433mhz Funk Empfänger und Sender, diese sind nicht im Lieferumfang enthalten die Benötige ich aber für meinen Anwendungsfall.
Und zwar übernimmt der Rasperry Pi bei mir Zukünftig die Aufgabe Licht bzw Funksteckdosen (wie ihr sie aus dem Baumarkt kennt) automatisiert zu schalten.
Wie das Funktioniert erkläre ich hier in den nächsten Tagen.
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02
Dez 2013

Linux Performance mit Bordmitteln beobachten

Ich möchte euch Kurz zeigen wie man die Performance eines Linux System ganz einfach für einige Zeit „mitschneiden“ kann ohne eine spezielle Analyzer Software zu installieren.
Selbstverständlich kann man mit spezieller Software noch viel detaillierte Auswertungen vornehmen. Für einen groben ersten überblick ob und wann es eng wird, reicht meine Methode jedoch völlig aus.

Zur Auswertung der Auslastung benutze ich den „Load Avarage Wert„.
Dieser gibt an wie viele Prozesse auf dem Computer gerade warten. Den ganzen Beitrag lesen

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