per iClound und “back to my mac” mit SSH verbinden
Wer einen zweiten Mac z.B. als Homeserver betreibt oder einfach nur so einen zuhause stehen hat kann sich seit dem es die
iCloud gibt bequem übers internet auf seine Heim-Maschine anmelden. Dazu muss in den Systemeinstellungen unter iCloud nur das Häkchen “Zugang zu meinem Mac” gesetzt sein.
Wer noch ein bisschen mehr Kontrolle über seinen Heim-Mac möchte, kann sich auch via SSH anmelden.
diejenigen die nicht wissen was SSH sein soll, können dies lesen und bei interesse wieder kommen.
Also generell ist es denkbar einfach wie gewohnt geht Ihr in euer Terminal und verbindet euch mit:
ssh -6 *username*@*hostname*.*xxxxxxxxx.members.btmm.icloud.com*
*username*: Benutzername auf der remote Maschine.
*hostname*: name der remote Maschine, ein zu sehen unter Systemeinstellung->Freigaben->Gerätename->Bearbeitenam besten ihr wählt etwas ohne Leerzeichen.
*xxxxxxxxx*: die hier benötigte Nummer listet ihr euch mit dem Befehl dns-sd -B _ssh._tcp.
AirDrop auf alten Macs Aktivieren
AirDrop ist eigentlich eine feine Sache, nie war es einfacher kleinere Dateien zwischen zwei Computern aus zu tauschen.
Schade eigentlich dass die AirDrop Funktionalität nur auf neueren macs Funktioniert. (laut Apple liegt das an Hardwarekomponenten die alte macs noch nicht haben)
Mit einem Trick jedoch lässt sich auch auf einen alten Mac AirDrop aktivieren.
- Startet das Terminal entweder über Programme->Dienstprogramme oder aber via Spotlight
- tippt folgenden Befehl:
defaults write com.apple.NetworkBrowser BrowseAllInterfaces 1 - Startet den Finder neu
Wenn ihr jetzt eine neues Finder Fenster öffnet, sollte in der linken Leiste ein AirDrop Symbol erscheinen.
Dieser Befehl muss allerdings auch auf neueren Macs ausgeführt werden, damit dort euer Alter Mac in der AirDrop anzeige Gelistet wird.
Unterschichten TV
Casting-Shows, Reality Soaps oder Kochsendungen mit C&D Promis sind Sendungen die angeblich keiner guckt. Kommt das Thema dann doch mal auf kann aber irgendwie jeder mitreden, denn es ist nahe zu unterhaltsam sich ausgiebig über das gesehene und die ganzen “dummen” Leute lustig zu machen.
Aktöre in diesen Shows werden schnell als ”Zu doof”, “zu untalentiert” oder “zu mediengeil” identifiziert. Teilweise mag das stimmen.
Einmal ganz davon abgesehen, dass das meiste sowieso gescriptet ist habe ich als gelehrter Mediengestallter noch einmal einen anderen Blick auf diese Produktionen.
Während der Ausbildung lernt man diverse Medien-Stilmittel bewusst einzusetzen, so dass man eine Sensibilität für genau diese entwickelt.
Ein Mediengestalter weiss sozusagen wie er die gewünschte Reaktion beim Publikum erzielt.
Gerade beim Unterschichten TV werden dem Betrachter pausenlos solche Stilmittel um die Ohren gehauen. Sehr beliebt ist da die Ton-Untermalung hier mal am Beispiel Frauentausch (ich weiss das ihr wisst was das ist)
Szene: es kommt zur Aussprache/ Gegenüberstellung:
musikalische Untermalung ”Spiel mir das Lied vom tot”
Vom Betrachter wird die Musik nur wenig bewusst wahrgenommen, dennoch entsteht eine Stimmung. Passend hierzu darf die Kamera-Einstellung nicht Fehlen. Person A über die Schulter, Person B nähert sich vom weiten. Zeitlupe und Schwarzweiss-Bild, fertig ist der künstlich geschaffene Eindruck.
Wechseln wir zu einer Casting-Show
Der Kandidat kommt rein, will sich vorstellen. Schon bei dem betreten des Raums, werden Stilmittel verwandt. Will der Mediengestallter die Person nun ins lächerliche ziehen geht das mit der richtigen Musik und gut gewählten Schnitt denkbar einfach. Bei einem etwas übergewichtigen Kandidaten wackelt dazu das Bild. Jetzt noch ein Godzilla-Stampf-Sound eingespielt. Fertig! Diese Situation war in Wirklichkeit 100-Pro nicht so, die Effekte sind bewusst hinein gearbeitet worden weil sie genau Wirkung erzielen.
Ich bin der Meinung, dass es selten der Herr Bohlen ist, der mit seinen locker sitzenden Sprüchen Vorzeige-Idioten kürt. Vielmehr ist die Inszenierung massgeblich und die entsteht in der Nachbearbeitung.
Klar, wenn jemand an so einem TV-Format Teil nimmt muss er immer damit rechnen ins lächerliche gezogen zu werden.
Persönlich reg ich mich bei so Shows aber viel mehr über die Inszenierung auf.
Ein guter Mediengestallter weiss wie er gewünschte Reaktion beim Publikum erzeugt und schafft dies ohne dass er so offensichtlich mit Methoden um sich schmeissen muss.
Vermutlich ist das eh Vorgabe der Regie und für die Zielgruppe reicht es.
Club-Mate für Oberhausen (Part 2)
Vor kurzem habe ich über meine Anstrengungen, an Club-Mate zu gelangen, berichtet. Heute suchte ich den örtlichen Trinkgut (Mellwig) erneut auf um mich über fortschritte zu Informieren.
Und siehe da, relativ zentral im Laden stehen doch wirklich (noch 3) Kästen Club-Mate und zwei Kästen Mate-Cola.
Fein wirklich sehr fein
Ich hoffe das bleibt Dauerzustand.
It’s time to say goodbye
Als Web-Entwickler hat man es nicht immer leicht. Insbesondere das Thema “Internet Explorer 6” hat jedem Webmaster mindestens einmal zur Weißglut getrieben. Über “nicht transparente PNGs” oder den “3Pixel Bug” will ich mich hier aber nicht auslassen.
Dass der Internet Explorer 6 weg muss geht schon lange durch die Webmaster Gemeinde:
Lang ist es her, da hat man kollektiv versucht mittels Browserweiche und CSS…
body { display:none }
… die Besucher zu zwingen einen anderen Browser zu nutzen.
Theoretisch war es eine nette Idee. Praktisch will man seinen Besucher ja auch nicht auf den Schlipps treten. Zudem kann man so etwas weder Kunden noch Projektmanagern nahelegen. (logisch).
Letztes Jahr startete Microsoft die Kampagne “you woluldn’t drink 9 year lod milk” mit der darauf hingewiesen werden sollte, dass der IE6 nach 9 Jahren längst “out of date” ist.
Im Jahre 2011 ist der IE6 nun 10 Jahre alt, wieder gibt es frischen Wind aus Richtung Microsoft. Die Seite http://www.ie6countdown.com/ liefert nun “schön” visualisiert Statistiken wo der IE6 überhaupt noch eingesetzt wird.
Aktuell sind es 12% Welt weit.
nur noch 2.9% Deutschland weit.
Die Zahlen stammen von http://www.netapplications.com/Default.aspx (kenn ich nicht)
Interessant fände ich eine solche Statistik mal von google, Facebook oder Amazon.
Letztendlich kommt die Message rüber. Nach 10 Jahren ist es längst überfällig den IE6 In Rente zu schicken. Oder um es mit Microsofts Worten zu sagen:
10 years ago a browser was born. Its name was Internet Explorer 6. Now that we’re in 2011, in an era of modern web standards, it’s time to say goodbye.
Mein Blog ist wohl kaum aussagekräftig aber der Vollständigkeit halber bleibt zu sagen dass 1.2% meiner Besucher tatsächlich noch einen IE6 haben.
Wer zu dieser Gruppe gehört schaut euch um:
Alternativen, gibt es, haufenweise.





das bin ich, hier blogge ich mehr über mich gibt's